Wir sind neugierig: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, Energie aus Kompost zu gewinnen?
Wir wollten gerne einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, da uns das Thema sehr am Herzen liegt. Deshalb haben wir uns damit auseinandergesetzt, welche Umweltprobleme aktuell besonders drängend sind. Dabei sind wir auf Methanemissionen gestoßen, etwa aus Mülldeponien und Bioabfällen.
So entstand die Idee, Methan effizienter zu nutzen, es für den Privatgebrauch in Energie umzuwandeln und dadurch die Umweltbelastung zu verringern. Uns war außerdem wichtig, ein Thema zu wählen, das alltagsnah ist und viele Haushalte betrifft. Da Komposttonnen in Deutschland weit verbreitet sind, fanden wir den Ansatz spannend.
Ihr habt über einen Zeitraum von fast drei Jahren an eurer Idee geforscht, unterstützt von Audrey Schollier, Lehrerin für Physik und Chemie. Was waren in dieser Zeit die größten Herausforderungen?
Eine der größten Herausforderungen war es, unsere theoretischen Überlegungen in die Praxis zu übertragen. Gerade beim Bauen und Testen unserer Anlage haben wir gemerkt, wie viel Zeit das kostet und dass Rückschläge selbstverständlich dazugehören. Dazu kam, dass sich während der Recherche immer wieder neue Themenfelder ergeben haben, in die wir uns zusätzlich reinarbeiten mussten.