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"Taugenichts"-Aufführung für Q1 und Darstellendes Spiel

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Campus Frankfurt Taunus

Am Ende ist alles gut im Roman „Aus dem Leben eines Taugenichts“. Und auch in der Bearbeitung des Textes für die Bühne des Frankfurter Theaters „Katakombe“ darf der Hauptdarsteller letztlich die schöne junge Dame heiraten, der er bereits seit Beginn seiner wundersamen Reise von der väterlichen Mühle, über Wien bis nach Rom und zurück nachschmachtet.

Josef von Eichendorffs Roman steht als exemplarischer Text für die Epoche der Romantik auf dem hessischen Lehrplan für die Jahrgangsstufe Q1 und ist Abiturstoff im Fach Deutsch. Was wäre da naheliegender, als den Q1-Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich die Bühnenfassung anzusehen und im Unterricht mit dem Roman vergleichen zu können. Und auch für den Kurs „Darstellendes Spiel“ unsers Gymnasiums bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte. Aus diesem Grund trafen sich, begleitet von den Lehrern Bernd Winter und Andreas Funke, jetzt Phorms-Schülerinnen und –schüler in dem kleinen, traditionsreichen Theater in der Frankfurter Innenstadt, um eine rasante, auf knapp zwei Stunden zusammengeraffte Version der Geschichte vom romantisch luft-und-liebebegünstigten In-den-Tag-hinein-Träumer zu sehen.

Gespielt und gesungen von lediglich drei Schauspielern in zahlreichen wechselnden Rollen, vor einem Scherenschnitte imitierenden Bühnenbild, brachte die Inszenierung neben einem frischen, teilweise witzigen neuen Blick auf den alten Text auch noch ein zusätzliches Interpretationsangebot: Der luftig, leichten, an sich harmlosen Romantik-Melange wird am Anfang des Abends - düsterer und ein wenig drohend – Historisch-Nationalistisches gegenübergestellt: Eichendorff prallt unversehens gegen „Lützows wilde, verwegene Jagd“ und Ernst Moritz Arndts Wunsch vom größeren Vaterland. Aber - wie gesagt - die Verstörung ist nicht nachhaltig: Am Ende ist wieder alles, alles gut.