Pressemitteilungen
Bitte lesen Sie hier unsere aktuellen Pressemitteilungen.
- München, 23. September 2009
Vom Leben lernen: Innovative Kooperation zwischen Phoenix-Schule und PHORMS
Pilotprojekt: Außenklasse der Phoenix-Schule rückt zur PHORMS-Schule München +++ Premiere: ganzheitliche Ausrichtung plus Bilingualität +++ Kooperationen auch auf Seiten von Eltern und Lehrern +++ Genehmigung liegt vor
Mit Schulbeginn hat eine besondere Form der Zusammenarbeit begonnen: Im Rahmen des bayerischen Außenklassen-Modells ist die Diagnose- und Förderklasse der Phoenix-Schule der Stiftung Pfennigparade aus Oberföhring zum Schuljahr 2009/2010 in die Räume der bilingualen PHORMS-Schule in Bogenhausen eingezogen. Mit dem Pilotprojekt wird erstmals in Bayern das Außenklassenmodell an einer bilingualen Schule umgesetzt. „Wir wollen die 12 körperlich behinderten Schülerinnen und Schüler zwischen sieben und neun Jahren phasenweise in unseren Schulalltag und den Unterricht integrieren und damit die Entwicklung der Schüler beider Schulen positiv beeinflussen“, sagt Armin Eifertinger, Leiter der PHORMS-Schule München. „Dazu gehört auch die Teilnahme einzelner Schüler der Außenklasse am bilingualen Unterricht, der ihnen Sprachkenntnisse im Englischen vermittelt.“ Sonderpädagogen, Ergo- und Physiotherapeuten, Konduktoren und Kinderpfleger begleiten die Kinder. Die Außenklasse bezieht einen eigenen Raum mit Nebenraum auf dem PHORMS-Gelände. Alle anderen Einrichtungen vor Ort nutzen die Gruppen gemeinsam. Eine Genehmigung durch die Regierung von Oberbayern liegt vor.
„Ein Kernelement des Schulkonzeptes von PHORMS ist es, den Kindern und Jugendlichen eine offene und positive Einstellung gegenüber allen gesellschaftlichen Gruppierungen zu vermitteln. Dies beinhaltet auch den selbstverständlichen Umgang mit Behinderung“, begründet Armin Eifertinger seine Motivation, die Außenklasse aufzunehmen. „Wir nehmen das Projekt sehr ernst: Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen sollen hier auch tatsächlich gemeinsam lernen und sich nicht nur auf dem Schulhof treffen“, so Eifertinger weiter. „Ich bin sicher, dass unsere Schülerinnen und Schüler von diesem Projekt profitieren, da sie im täglichen schulischen Umfeld ganz natürlich Integration leben.“
Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass integrativer Unterricht sowohl behinderten als auch nicht behinderten Kindern hilft. Behinderte fühlen sich in Förderschulen oft ausgegrenzt, was sich negativ auf ihr Selbstbewusstsein und ihre Motivation auswirkt. Im Unterschied dazu übernehmen in integrierten Klassenverbänden die nicht behinderten Kinder sogar die Rolle des Wissensvermittlers und Helfers – das festigt nicht nur ihre eigenen Kenntnisse, es wirkt sich auch positiv auf das soziale Verhalten aus.
Im Rahmen des Projekts bekommen die Kinder der Phoenix-Außenklasse eine Partnerklasse der PHORMS-Schule. Beide Klassen koordinieren dann ihren Schulalltag und ihre wöchentlichen integrativen Projekte gemeinsam. „Auch einzelne Schülerinnen und Schüler bilden Partnerschaften“, so Schulleiter Eifertinger. Die Teilnahme der Außenklasse an möglichst vielen internen Schulveranstaltungen der PHORMS-Schule, etwa Schulfesten oder
Schulversammlungen, ist ein weiteres Ziel. Neben der Integration der Schulkinder ist eine Zusammenarbeit auf Eltern- und Lehrerebene vorgesehen, etwa in Form gemeinsamer Durchführungen von Elternsitzungen oder
Fortbildungsveranstaltungen, die Lehrer und Fachpersonal beider Schulen gemeinsam besuchen. Der Austausch der Lehrkräfte untereinander bietet ausreichende Möglichkeiten zur Kompetenzerweiterung. Regelmäßige gemeinsame Teambesprechungen dienen der kontinuierlichen Planung und Evaluation der Zusammenarbeit.
Auch die Geschäftsführerin, Christine Platiel, und der Schulleiter der PHOENIX-Schule, Martin Tiefenmoser, freuen sich über die Kooperation mit der PHORMS-Schule: „Nach langer Suche haben wir mit der PHORMS-Schule nun endlich eine Partnerschule gefunden, die sich bereit erklärt, die vom Gesetzgeber gewünschte gemeinsame Verantwortung aller Schularten für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu übernehmen. Wir sind hoch erfreut über
die Selbstverständlichkeit, mit der sowohl Lehrkräfte als auch Eltern der PHORMS-Schule unseren behinderten Schülern gegenübertreten. Ein Wandel hin zur Integration aller Behinderten in unsere Gesellschaft kann nur erreicht werden, wenn Kinder mit und ohne Behinderungen dieselben Schulen besuchen dürfen. Wir freuen uns auf die gemeinsame Pionierarbeit mit den Kollegen der PHORMS-Schule.“
Die Idee der Außenklassen geht auf eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zurück, die bereits seit 2003 die Einrichtung dieser Klassen in Bayern vorsieht.
Umfassende Informationen sind unter www.aussenklasse.de zu finden.Kurzprofil PHORMS-Schulen
Das innovative Schulkonzept wurde erstmals 2006 in Berlin eingeführt und setzt auf moderne Ganztagsbetreuung, individuelle Talentförderung sowie bilingualen Unterricht auf Deutsch und Englisch. Unterrichtsbeginn ist um 9:00 Uhr, die Betreuung beginnt jedoch schon um 7:30 Uhr. Der Unterricht endet je nach Standort um ca. 16:00 Uhr, von 16:00 bis ca. 19:00 Uhr wird eine Reihe von zusätzlichen Aktivitäten angeboten. Die Klassenstärke beträgt in der Grundschule maximal 22 Kinder, auf dem Gymnasium 24 Kinder. Moderne Medien wie beispielsweise interaktive Whiteboards werden als Tafelersatz eingesetzt. Um eine soziale Vielfalt der Kinder zu gewährleisten, gehört auch eine einkommensabhängige Gebührenstruktur zum Schulkonzept. PHORMS ist in Deutschland das erste standortübergreifende Schulnetzwerk, das nach einem einheitlichen pädagogischen Konzept arbeitet. Derzeit gibt es PHORMS-Schulen in Berlin, Frankfurt, Köln, München, Hannover und Hamburg.
PDF-Download (40 kB)
- Berlin, 30. Juli 2009
Grundschule PHORMS Berlin Mitte mit TÜV Süd Zertifikat
Neuer Bildungsstandard „Geprüfte SchulQualität“/Qualitätssicherung und Transparenz TÜV Süd hat die bilinguale Grundschule PHORMS Berlin Mitte nach dem neuen Bildungsstandard „Geprüfte SchulQualität“ zertifiziert. Der neue Bildungsstandard wurde entwickelt, um den Unterricht und das Management von allgemeinbildenden Schulen zu evaluieren. Mit diesem neuen Standard ist es erstmals gelungen, ein rein auf Schulorganisationen zugeschnittenes Qualitätssicherungssystem zu definieren, das sowohl länderübergreifend als auch in allen Schulformen implementiert werden kann. Béa Beste, Vorstandsvorsitzende der PHORMS Management AG, ist stolz auf das Zertifikat: „Ein solcher Zertifizierungsprozess ist absolut harte Arbeit. Unser Ziel ist es, die Qualität unserer Schulen kontinuierlich zu verbessern und exzellente Bildung anzubieten. Jetzt können wir es auch beweisen.“ Um das Zertifikat führen zu dürfen, ist eine jährliche Überprüfung durch TÜV Süd notwendig.
Der Prüfungskatalog „Geprüfte SchulQualität" des Münchner Zertifizierers umfasst 79 Kriterien und definiert qualitätsbezogene, pädagogische und kundenorientierte Anforderungen. Somit kann das gesamte Schulmanagement eines Schulstandortes evaluiert werden. Neben den rein organisatorischen Aufgaben wie beispielsweise die reibungslose Administration und Organisation des Schulalltags, liegt das Hauptaugenmerk auf der Qualitätssicherung des Unterrichts. Daher werden Kriterien wie Personalentwicklung, individuelle Förderprogramme, Kommunikationsprozesse mit der Elternschaft, Ganztagsbetreuung oder Methodik und Didaktik im Unterricht überprüft.
Der neue Bildungsstandard entstand in einer rund einjährigen Entwicklungsphase in Kooperation mit dem Schulnetzwerk PHORMS. Am Anfang des Prozesses stand die Entwicklung eines Leitbildes, das von allen Mitarbeitern getragen wird. Danach wurden in vielen Gesprächen mit Lehrern, Schülern und auch Eltern die Kriterien erarbeitet und Prozesse definiert. Auch ein System der internen Evaluierung wurde implementiert. Im Rahmen eines Pilotprojektes ist nun die bilinguale Grundschule PHORMS Berlin Mitte nach dem neuen Standard zertifiziert worden und darf ab sofort das TÜV Süd Siegel „Geprüfte SchulQualität“ führen, eine jährliche Überprüfung durch TÜV Süd ist notwendig.
Nach der erfolgreichen Zertifizierung der Berliner PHORMS-Schule, wollen auch die sechs weiteren Einrichtungen des Schulnetzwerks PHORMS den neuen Standard implementieren.
- Frankfurt am Main, 9. Juli 2009
Bilinguale Grundschule PHORMS Frankfurt TaunusCampus erhält Genehmigung und startet im August
Die Grundschule PHORMS Frankfurt TaunusCampus hat die Genehmigung als Ersatzschule vom Staatlichen Schulamt in Friedberg erhalten und wird ab dem kommenden Schuljahr (09/10) wie geplant den regulären Schulbetrieb in Steinbach am Taunus, nur 20 Minuten Fahrzeit von der Frankfurter Innenstadt, aufnehmen. Zunächst werden die Klassenstufen 1-4 sowie eine Eingangsstufe für Kinder ab fünf Jahren angeboten. Gymnasium und Kindergarten sind für 2010/11 vorgesehen. Zum Schulstart werden rund 90 Kinder den neuen PHORMS-Standort besuchen, einige wenige freie Plätze stehen noch in allen Klassenstufen zur Verfügung. Anmeldungen sind unter www.frankfurt-taunus.phorms.de möglich. Bis zur Fertigstellung des Neubaus auf dem Gelände des ehemaligen Waldschwimmbads, das Kapazitäten für bis zu 900 Schülerinnen und Schüler bietet, findet der Unterricht in mobilen
Klassenzimmern auf dem Hartplatz des Steinbacher Sportgeländes statt.
„Ich freue mich, dass wir nun auch offiziell die Genehmigung für unseren Standort am Taunus erhalten haben und ich bin überzeugt, dass wir unser vielfältiges und pädagogisch zeitgemäßes Konzept dort umgeben von Natur und hervorragenden Sportstätten in besonders wirksamer Weise im Schulalltag umsetzen werden“, freut sich Michael Gehrig, Leiter der beiden Frankfurter PHORMS-Standorte. Neben dem PHORMS TaunusCampus gibt es bereits seit August 2007 die bilinguale PHORMS-Grundschule in Frankfurt, Fürstenbergerstraße 3–9, wo derzeit rund 100 Kinder unterrichtet werden. Zusätzlich zum neuen Standort in Steinbach wird auch nach einem neuen Gebäude in einer Frankfurter Citylage gesucht, um die Aufnahmekapazitäten in Frankfurt zu erhöhen. Ziel ist es, sowohl eine Schule vom bilingualen Kindergarten bis zum Abitur/Internationalen Baccalauréate Diploma (IB) in Frankfurt als auch in Steinbach anzubieten.
- 22.10.2008: aktuelle Presseinformation
Grundschule PHORMS Hamburg erhält Genehmigung
Die bilinguale Grundschule PHORMS Hamburg hat von der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung die Genehmigung als Ersatzschule erhalten. Die Schule hat ihren Sitz in der Schwenckestraße 100 in einem ehemaligen Schulgebäude in Eimsbüttel und bietet die Klassenstufen 1-4 an. Die Schulleitung nimmt die Engländerin Celia Budge wahr, die bereits die Berliner PHORMS-Grundschule von 2006 bis 2008 aufgebaut hat. Zum Schuljahr 2009/2010 sind in Hamburg die Erweiterung um ein Gymnasium und einen Kindergarten/Reception geplant. Die monatlichen Schulgebühren für die Grundschule betragen 200,00 Euro. Reduzierungen der Schulgebühren auf 50,00 Euro sowie Stipendien sind vorgesehen. Darüberhinausgehende finanzielle Zuwendungen von Eltern sind willkommen.
- 11.08.2008: aktuelle Presseinformation
Bilinguales Gymnasium PHORMS München ist genehmigt und startet im September – Schulleiter radelt von Berlin nach München.
Bilder und Reisetagebuch finden Sie hier.
PDF-Download (28 kB)
- 08.05.2008: aktuelle Presseinformation
PHORMS eröffnet bilinguale Schule in Hannover
PDF-Download (27 kB)
English